Britische Produkte waren zu Lebzeiten des Schweizers Joseph Wolfgang von Deschwanden auf dem Markt sehr erfolgreich. Der grösste Weltproduzent Grossbritannien wollte jedoch mehr. Auf der Wunschliste standen:
HOCHSCHULARCHIV ETHZ
Zum 70. Todestag von Albert Einstein
Heute vor 70 Jahren starb Albert Einstein an einem geplatzten Aneurysma im Bauch. Eine dazumal experimentelle Behandlung lehnte er ab. Es sei geschmacklos, das Leben künstlich verlängern zu wollen. Nun sei es Zeit, zu gehen, denn er habe erreicht, was er wollte. Der mitunter als bedeutendster Physiker der Geschichte bezeichnete gebürtige Ulmer verband einen entzauberten Pragmatismus mit viel (Selbst-)ironie und einer teils an Masslosigkeit grenzenden Selbstsicherheit.
Die Kulturgütersammlung der ETH Zürich – Ein Blick in die Vergangenheit
Wer schon einmal eines der historischen Gebäude der ETH Zürich betreten hat, weiss, dass es an der ETH viel Kunst gibt. Die ETH Zürich besitzt eine sehr umfangreiche und historisch gewachsene Sammlung von Kulturgütern. Seit dem 1. Oktober 2014 ist die ETH-Bibliothek für die Betreuung dieser Sammlung und den Kulturgüterschutz zuständig.
«…dass noch andere grosse Hebel die Welt bewegen…»: Die Debatte um die «Hülfswissenschaften» am Polytechnikum im Jahr 1860
1855 nahm das eidgenössische Polytechnikum in Zürich seinen Lehrbetrieb auf. Dass es nicht wie ursprünglich angedacht zur Gründung sowohl eines Polytechnikums als auch einer eidgenössischen Universität kam, war den Kosten geschuldet. Schon fünf Jahre nach der Gründung entbrannte im Jahr 1860 im Schweizerischen Schulrat eine Debatte darüber, was der Stellenwert von geisteswissenschaftlichen Fächern im Lehrplan des Polytechnikums sein sollte.
Von A wie „Abordnungen“ bis Z wie „Zürcher Frauenverein für alkoholfreie Wirtschaften“
An einer Hochschule ist immer was los. Das ist heute so und das war auch schon vor hundert Jahren so. Die digitalisierten Schulratsprotokolle geben uns Einblicke in die grossen und kleinen Themen des Hochschulalltags, zum Beispiel im Jahr 1925.
Was die «Festigkeitsmaschine» mit der Gründung der Empa zu tun hat
1852 entwickelte Ludwig Werder (1808-1885) eine Universalmaschine, mit der die Festigkeit von Baustoffen durch Zusammenpressen, Auseinanderziehen, Verdrehen und Biegen geprüft und gemessen werden konnte. Die Vielseitigkeit und die Qualität der Messergebnisse dieser Maschine überzeugten auch die Professoren der Ingenieurwissenschaften, des Maschinenbaus und der Geologie am 1855 gegründeten Eidgenössischen Polytechnikum in Zürich, die 1856 einen Kreditantrag für die Erwerbung einer solchen «Festigkeitsmaschine» zu Forschungs- und Übungszwecken stellten.
Streifzüge durch die Geschichte der ETH-Bibliothek
Mit dem bevorstehenden Abschluss des Umbaus von Foyer und Info-Center lohnt sich ein kursorischer Rückblick auf die Veränderungen, welche die ETH-Bibliothek in den Jahren ihres Bestehens seit 1855 durchlaufen hat. Bibliothek und Lesezimmer eröffneten am 7. Januar 1856. Nach vielen Provisorien zog die Bibliothek 1863 … Weiterlesen …
Goldrausch in Brugg AG? 1859 lässt ein Professor das Vorkommen prüfen
Goldsplitter, zwischen Kieselsteine gespült und im Grien verborgen, waren in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Umiken bei Brugg das Goldwaschen wert. Die Goldplättchen und Stäubchen waren auf einer Kiesinsel im Flusslauf der Aare zugänglich. Das interessierte auch im nahen Zürich und der geologisch versierte Paläontologe Casimir Mösch wurde für eine Recherche mit Bericht angefragt.
Meine Reise aus dem Hochschularchiv ins ETH Data Archive
Das ETH Data Archive existiert seit 2012 und ist das Langzeitarchiv der ETH Zürich. Es ist das Zuhause für erhaltungswürdige Daten, wie Forschungsdaten, digitalisierte Bibliotheksbestände oder Archivalien des Hochschularchivs. Es umfasst über 20 Datenquellen, gut 220 TB an Daten und rund 20 Millionen Dateien. Weil … Weiterlesen …
Die «Poldi-Feier» 1947: Leopold Ruzickas 60. Geburtstag
1947 wurde der jugoslawisch-schweizerische Chemiker Leopold Ruzicka 60 Jahre alt. Der Experte auf dem Gebiet der Polymethylene und höheren Terpenverbindungen wurde 1939 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Ende des zweiten Weltkrieges exponierte er sich als Gründer des «Schweizerisch-jugoslawischen Hilfskomitees» zur Unterstützung der Kriegsversehrten und Bedürftigen nach den Verheerungen der Partisanenkriege. Ruzicka war bereits vielfacher Ehrendoktor, weltberühmt und hochangesehen. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere schien es angebracht, auf seine Leistungen zurückzublicken, mit einer gehörigen Prise Humor.