Beim Namen des Schweizer Kartografen Rudolf Leuzinger denkt man zumeist an schneebedeckte Alpengipfel, an die Hochgebirgsblätter der Siegfriedkarte oder an seine Reliefkarten der Schweiz. Zu seinem 200. Geburtstag soll hier für einmal keine dieser «üblichen Verdächtigen» im Zentrum stehen, sondern ein eher unbekanntes Blatt aus dem Bestand der ETH-Bibliothek: eine Karte der Atlantikinsel Madeira.
– SAMMLUNG/ARCHIV
Drogen für die Kinderstube – Kurioses aus der Pharmaziegeschichte
Die Leiden der Menschheit sind vielfältig. Doch gegen alles ist ein Kraut gewachsen, heisst es. Bei einem Streifzug durch die Pharmakognostische Sammlung D-CHAB finden sich Substanzen und Objekte mit kuriosen Hintergrundgeschichten. In dieser Geschichte begegnen wir dem Morphin, welches nicht nur das Zeitalter der modernen Pharmazie einläutete, sondern seinen Weg in die Kinderzimmer und Schützengräben fand, mit weitreichenden Folgen.
Die Uhr des Landmanns
Im Frankreich der Revolutionszeit, genauer im Jahr 1791, erschien ein kleines aber nicht unbedeutendes astronomisches Werk, welches die Bestimmung der Zeit anhand des Sternenhimmels zum Inhalt hat.
Polympia, Polywood und PolySPACEball
Das Herbstsemester beginnt und damit rückt auch einer der traditionsreichsten Anlässe der ETH Zürich wieder näher: der Polyball. Am 28. November 2026 verwandelt sich das ETH-Hauptgebäude wieder für eine Nacht in eine grosse Ballkulisse. Ein guter Zeitpunkt, um einen Blick zurückzuwerfen: Wie präsentierte sich der … Weiterlesen …
Das Glarner 9/11 – Der Elmer Bergsturz von 1881
Als sich am späten Nachmittag des 11. Septembers 1881 der Fels am Tschingelwald bei Elm im Kanton Glarus löste, stürzten die Gesteinsmassen unaufhaltsam ins Tal und bildeten einen Schuttstrom, der 114 Menschen das Leben kostete, 83 Gebäude zerstörte sowie 90 Hektaren Land verwüstete. Der Geologe und Polytechnikum-Professor Albert Heim verfasste eine Woche später ein Gutachten über den Hergang und die Ursachen dieses verhängnisvollen Bergsturzes.
Der Signaletikpionier Hansruedi Scheller
Hansruedi Scheller (1931–2007) war ein Schweizer Grafiker und Pionier der Signaletik. Ab etwa 1967 schuf er Beschriftungen, Bemalungen, Designs und Wegleitsysteme für rund 200 Grossbauten, von denen sich die meisten im Kanton Zürich befinden.
Modelle – Wissen formen
Die neue Ausstellung im extract zeigt mehr als 500 historische und aktuelle wissenschaftliche Modelle aus den Sammlungen der ETH Zürich und der Universität Zürich.
Als das Poly noch kein Zuhause hatte
Aller Anfang ist schwer. Das dachte sich wohl auch Joseph Wolfgang von Deschwanden, als er nach der Verabschiedung des Polytechnikumsgesetzes 1854 den Aufbau des Eidgenössischen Polytechnikums in Angriff nahm.
Die erste schematische Bodenkarte der Schweiz
Ende letzten Monats erhielt die Kartensammlung der ETH-Bibliothek ein einzigartiges Geschenk. Auf seinen Ruhestand hin hat Professor Dr. Ruben Kretschmar uns den ersten Versuch einer Bodentypenkarte der Schweiz aus dem Jahr 1925 überlassen.
Die Hitzewelle und Dürre von 1976
Im Sommer 1976 erlebte die Schweiz, insbesondere die Kantone GE, VD, TI und GR, und grosse Teile Europas die bis damals wohl längste Hitzewelle. Es wurde an 17 Tagen in Folge der Wert von 30 Grad erreicht oder übertroffen. Vom 21. Juni bis 7. Juli 1976 reihte sich Hitzetag an Hitzetag.