Der deutsche Naturphilosoph, Theologe, Mathematiker, Astronom, Astrologe und Optiker Johannes Kepler (1571-1630) ist am besten bekannt für seine drei Gesetze der Planetenbewegung.
ALTE UND SELTENE DRUCKE
Beschreibung eines erprobten Instruments wodurch ein Dieb er mag durchs Fenster einsteigen, oder durch eine Wand brechen, allemal entdeckt, wenigstens aber sicher verscheucht wird
„Was helfen aber Schiessgewehre; was helfen Degen und Dolche, wenn der Mensch im ersten Schlafe liegt, und also unfähig ist, sich ihrer zur Gegenwehr zu bedienen.“ So sinniert der Herzoglich Mecklenburgisch Schwerinsche Bau-Inspector Ernst Christian August Behrens zu Beginn seines Traktats über eine der ersten Alarmanlagen überhaupt.
Nikolaus Kopernikus: De revolutionibus orbium coelestium (Nürnberg, 1543)
In seinem Hauptwerk De revolutionibus orbium coelestium (Nürnberg, 1543) stellte der berühmte Jurist, Arzt und Astronom Nikolaus Kopernikus (1473-1543) die These auf, dass die Sonne als Zentrum des Planetensystems anzusehen sei. Er war allerdings nicht der erste Wissenschaftler, der ein heliozentrisches System in Betracht zog.
Christian Konrad Sprengel: Das entdeckte Geheimniss der Natur im Bau und in der Befruchtung der Blumen (Berlin, 1793)
Der deutsche Theologe und Botaniker Christian Konrad Sprengel (1750-1816) begründete mit „Entdecktes Geheimniss der Natur im Bau und in der Befruchtung der Blumen“ einen Zweig der biologischen Wissenschaften, der erst Jahrzehnte später seinen heutigen Namen „Blütenökologie“ erhielt.
Bilder aus Venedig: Ferdinand Onganias La Basilica di San Marco in Venezia (Venedig, 1881-1888)
Der italienische Herausgeber und Publizist Ferdinand Ongania wurde 1842 in Venedig geboren und starb 1911 in St. Moritz. Sein kolossales neunbändiges Werk La Basilica di San Marco in Venezia (Venedig, 1881-1888) war die erste grosse Zusammenstellung aller wichtigen Details des Bauwerks.
Von der Kunst farbige Bilder zu drucken
Der Maler und Kupferstecher Jacques Christophe Le Blon (geboren am 21.5.1667 in Frankfurt am Main, gestorben am 16.5.1741 in Paris) gilt als Erfinder des Vierfarbendrucks. Sein Handwerk lernte er bei Conrad Meyer in Zürich und bei Carlo Maratti in Rom.
Christoph Clavius: Commentarius in sphaeram Joannis de Sacro Bosco (Rom, 1581)
Der Kommentar des Jesuitenpaters Christoph Clavius (1537-1612) zum wichtigsten astronomischen Lehrbuch des Spätmittelalters, der Sphaera von Johannes von Sacrobosco (1195-1256) erschien erstmals im Jahr 1570 in Rom. Dass das Werk zu Lebzeiten von Clavius neunzehn weitere Male
Vier Publikationen von Bruno Taut online
Vier wichtige Publikationen des deutschen Architekten Bruno Taut (1880-1938) aus der Sammlung Alte Drucke stehen ab sofort digital als PDF zur Verfügung. Es handelt sich um Die Stadtkrone (Jena, 1919), Ruf zum Bauen (Berlin, 1920), Der Weltbaumeister (Hagen, 1920) und Die neue Wohnung (Leipzig, 1925).
Hans Vredeman de Vries: Variae architecturae formae (Antwerpen, 1601)
Das architektonische Bilderbuch Variae architecturae formae erschien erstmals 1562. Die Neuauflage von 1601 aus der Sammlung Alte Drucke ist ein handliches Bändchen von 20 mal 26 cm im Querformat.
Galileo Galilei: Dialogo […] dove ne i congressi di quattro giornate si discorre sopra i due massimi sistemi del mondo telemaico e copernicano (Florenz, 1632)
Seiner Bedeutung für die Geschichte der Astronomie gemäss ist Galileis Dialogo gleich vierfach in der Sammlung Alte Drucke vorhanden: Die Erstausgabe von 1632, gedruckt von Giovanni Battista Landini in Florenz, eine mit anderen Werken zusammengebundene Ausgabe gedruckt von David Hautt in Strassburg (1635) und zwei von Jean Antoine Huguetan in Lyon gedruckte Ausgaben (1641).