Zum 200. Geburtstag von Rudolf Leuzinger: Eine Karte der Insel Madeira

Beim Namen des Schweizer Kartografen Rudolf Leuzinger denkt man zumeist an schneebedeckte Alpengipfel, an die Hochgebirgsblätter der Siegfriedkarte oder an seine Reliefkarten der Schweiz. Zu seinem 200. Geburtstag soll hier für einmal keine dieser «üblichen Verdächtigen» im Zentrum stehen, sondern ein eher unbekanntes Blatt aus dem Bestand der ETH-Bibliothek: eine Karte der Atlantikinsel Madeira.

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Schweizer Grönlandexpedition 1912: Gletscherpanorama am Eqi und Rückreise der Westgruppe

In diesem Beitrag möchte ich die Forschungsreise der Schweizer in Beziehung zu kolonialen Aneignungen mithilfe des Elements Wasser setzen. In der Arktis führen die Verkehrswege über das Meer und durch die Fjorde. Einige der Routen führten 1912 zu Fangplätzen, die gerade dank Nährstoffeintrag von Gletscherabbruch und Fliesswasser genügend artenreich gewesen sein dürften, um für die Bewohner den Weg ins Jagdgebiet lohnenswert zu machen. Wie benutzten dagegen die Grönlandreisenden den Wasserraum und wie nahmen sie den Umgang der Inuit damit wahr? Am Ende eines solchen Fjordarms lag der von der Westgruppe untersuchte Ekip Sermia, auch Eqi-Gletscher genannt.
Es ist ein bemerkenswerter Glücksfall der Überlieferung, dass das Panorama des 1912 photogrammetrisch dokumentierten Gletschers in herausragender Fotoqualität rekonstruiert werden konnte. Doch in welchem Kontext entstand die Aufnahme?

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Von «Flysch» und Falten: Bernhard Studer und die Geologie der Alpen

Wer einen Blick auf frühe geologische Karten der Schweiz wirft, blickt damit auch auf die Geburtsstunde der modernen Alpengeologie. Ein interessantes Werk ist dabei die geologische Karte der Stockhornkette von 1827, erstellt vom Berner Geologen Bernhard Studer. Dieser bereicherte die wachsende geologische Terminologie auch gleich noch mit Simmentaler Dialekt.

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«Am Anfang war das Bergsteigen!» – Zum 40. Todestag von Eduard Imhof

Kaum ein anderer ETH-Professor prägte sein Fachgebiet wie Eduard Imhof. Am Montag jährt sich der Todestag des Kartografen, der durch seine wissenschaftlichen und künstlerischen Leistungen die Schweizer Kartografie veränderte und mit seiner engagierten Lehrtätigkeit manche seiner Schüler für diese begeisterte.

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Staatswälder im Kartenbild: Die Forstkarte Finnlands von 1924

Wenn wir auf eine Landkarte blicken, die fast nur aus Grün, Blau und feinen Linien besteht, sehen wir dann unberührte Wildnis oder ein streng kalkuliertes Ressourcennetz? Die im Jahr 1924 veröffentlichte Suomen Valtionmetsäin kartta (Karte der finnischen Staatswälder) führt uns genau in dieses Spannungsfeld. Sie ist weit mehr als ein forstwirtschaftliches Planungsinstrument – sie dokumentiert einen entscheidenden Wendepunkt und die Geburt einer souveränen Nation.

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Weltmeere in der Hosentasche: Justus Perthes’ See-Atlas

In der Epoche der späten Globalisierung, imperialen Expansion und des technologischen Umbruchs im 19. Jahrhundert entstand ein Werk, das die vielfältige Welt der Karten in einem handlichen Format bündelt. Der erstmals 1894 erschienene „See-Atlas“ von Justus Perthes – als Ergänzung zu „Justus Perthes’ Taschen-Atlas“ – war dabei weit mehr als eine Sammlung von Seekarten: Er war ein umfassendes Kompendium der nautischen und physikalischen Seefahrtskunde. Und das in einem Format, das bequem in der Hosentasche Platz fand.

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Ein Blick in die Vergangenheit als Geschenk: Wie sah die Stadt Zürich eigentlich vor 200 Jahren aus?

Karten zeigen einzigartig auf, wie sich Städte und Orte im Laufe der Zeit vergrössert haben und gewachsen sind. Panoramen lassen hingegen einen Einblick zu, wie sich ein ganzes Stadtbild im Laufe der Jahre verändern kann. So ermöglicht uns ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk die Stadt Zürich zu erkunden, wie sie vor 200 Jahren ausgesehen hat.

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Zum 150. Todestag: Der Kartograf Guillaume Henri Dufour

Vor ziemlich genau 150 Jahren, am 14. Juli 1875, verstarb Guillaume Henri Dufour. Der Kartograf und erster General des modernen schweizerischen Bundesstaats war massgeblich an der Vermessung der Schweiz beteiligt, zu den bekanntesten Werken gehört die sogenannte „Dufourkarte“. Doch sein Wirken als Kartograf blieb nicht auf dieses eine Werk begrenzt.

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