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Star Wars: Drama an der Sternwarte

Rebekka Aleida Biegel, geboren am 25. Juli 1886 in Leiden Holland, kam 1911 zu Studium nach Zürich. In den Unterlagen der ETH Zürich erscheint sie im Sommersemester 1913 als Hörerin. An der Universität Zürich schrieb sie sich ein Jahr später für ihre Promotion in Astronomie ein. Ihre Doktorarbeit wurde von Prof. Alfred Wolfer (1854-1931) betreut, der die Doppelprofessur beider Zürcher Hochschulen für Astronomie innehalte. Während ihrer Zeit an der ETH und Universität Zürich wurde sie zudem Patientin des Psychologen C. G. Jung und unterstützte diesen später bei seiner Forschung zur Astrologie.

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Schnipp, schnapp, Nase ab – ein Originalbrief von Tycho Brahe (1546-1601) an der ETH-Bibliothek?

Vor 141 Jahren tunkte Rudolf Wolf, Professor für Astronomie, Mathematik und Vermessungstechnik, gleichzeitig erster Direktor der Hauptbibliothek am Eidgenössischen Polytechnikum, die Schreibfeder ins Tintenfass. Dann notierte er sein eigenes Geschenk an die polytechnische Hausbücherei ins Gabenbuch:

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Die Fäden des Polarlichtes und die Isochasmen

Wenige Naturerscheinungen sind so spektakulär und faszinieren den Beobachter so wie das Polarlicht mit seinen Lichtbögen. Wurde es in der Antike als Feuerband, Balken oder Öffnung benannt, haben sich im Mittelalter metaphorische Ausdrücke wie feurige Lanzen oder brennende Röte durchgesetzt.

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Assertio 123 – Galileo Galilei schwört ab

Wenn der Titel eines Buchs „Anticopernicus catholicus“ lautet, muss nicht erklärt werden, dass sich dessen Autor Giorgio Polacco gegen das heliozentrische Weltbild stellt und ebenfalls ist klar, dass mit Argumenten der katholischen Kirche gerechnet werden muss. Dass Galileo Galileis Verurteilung und Abschwörung – vollständig abgedruckt – ebenfalls als Argument herhalten muss, dürfte diesem ganz und gar nicht gefallen haben.

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Ein Auge für die Milchstrasse – Thomas Wright und Immanuel Kant

Nachdem Galileo Galilei mit seinem Fernrohr die vielen Einzelsterne der Milchstrasse als solche erkennen konnte, waren die Augen der Astronomen auf die Form der Milchstrasse gerichtet. Teilweise wird Wilhelm Herschel mit der erstmaligen Beschreibung der flachen Form der Milchstrasse in Verbindung gebracht, aber es ist bekannt, dass Thomas Wright von Durham den ersten wissenschaftlichen Beitrag zum Verständnis der Milchstrasse erbracht hat.

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