Christian Menn gilt als einer der renommiertesten Brückeningenieure der Schweiz. In der Zeit, in welcher sich der Betonbau intensivierte und die Schweiz ihr Autobahnnetz ausbaute, verortet sich Menn in der Tradition von Robert Maillart in der Verfolgung grösserer Spannweiten durch Vorspanntechnik. Er leitete in Chur ab 1957 ein eigenes Ingenieurbüro und entwarf innovative Konzepte. 1971 nahm er eine Professur für Baustatik und Konstruktion an der ETH Zürich an, wo er bis ins Jahr 1992 lehrte. Menns Projekte ordnen sich einem Schweizer Funktionalismus zu, welcher Schlichtheit, Funktionalität und Ästhetik vereint. Zwei Modelle von Brücken befinden sich in der Sammlung wissenschaftlicher Instrumente und Lehrmittel.
Brückenbau
Frankenstein im East River – Der Bau der Brooklyn Bridge in der Darstellung von Samuel W. Green (1883)
New York is a business city ; Brooklyn is a city of homes. Of what use is a prosperous business unless a man has a happy home to go to when business is over for the day, which he may beautify with the gains of business, and where he may treasure up all that makes life desirable or business necessary? (Werbeanzeige am Ende des Bandes)
Othmar Ammann und seine Brücken (Teil II)
Nach der Eröffnung der George Washington Brücke (GWB) im Oktober 1931 beginnt sich das Leben Othmar Ammanns zu verändern. Ammann erntet für sein Bauwerk weltweite Anerkennung. Er ist nun der Mann für grosse Brückenbauprojekte.