Die Erforschung von Schneekristallen

Kürzlich hat das Bildarchiv drei Fotoalben von Robert Ulisses Winterhalter (1902–1978) von seiner Enkelin erhalten. Im Nachlass von Robert U. Winterhalten sind insgesamt 1’494 Bildern enthalten. Die Bilder finden sich mit dem Bildcode-String Ans_15956 auf E-Pics Bildarchiv. Auffällig dabei ist: Kein Schneekristall ähnelt dem anderen! … Weiterlesen …

Material Matters – Der Versuch einer Elfenbein-Analyse

In der Sammlung wissenschaftlicher Instrumente und Lehrmittel befinden sich einige Objekte mit Bestandteilen aus Elfenbein, Mahagoni oder Teak. Diese Materialien stammen meist aus ehemaligen Kolonien. Doch um mit Sicherheit sagen zu können, woher die Materialien genau kommen, bedarf es chemischer Analysen. Diese sind aber meist … Weiterlesen …

Auf den Spuren von Arthur Ruh: Ein Schweizer in Manila der 1920er Jahre

Die Fotoalben von Arthur Ruh, einem Schweizer Kaufmann der 1920er Jahre, öffnen ein faszinierendes Fenster in das Leben einer kleinen europäischen Gemeinschaft in Manila. Zwischen tropischen Landschaften, kolonialen Stadtszenen und privaten Momenten dokumentierte Ruh seine Reisen, Begegnungen und den Alltag fern der Schweizer Heimat. Auch wenn über sein Leben kaum mehr bekannt ist, erzählen seine Aufnahmen umso lebendiger von einer vergangenen Zeit.

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Ein Blick in die Vergangenheit als Geschenk: Wie sah die Stadt Zürich eigentlich vor 200 Jahren aus?

Karten zeigen einzigartig auf, wie sich Städte und Orte im Laufe der Zeit vergrössert haben und gewachsen sind. Panoramen lassen hingegen einen Einblick zu, wie sich ein ganzes Stadtbild im Laufe der Jahre verändern kann. So ermöglicht uns ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk die Stadt Zürich zu erkunden, wie sie vor 200 Jahren ausgesehen hat.

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«Über die Aufgaben und die Organisation internationaler mathematischer Kongresse»

«Hochgeehrte Versammlung! Im Namen des vorbereitenden Komitees habe ich die Ehre, einige Worte über die Aufgaben und die Organisation der internationalen Mathematikerkongresse an Sie zu richten. Sie werden natürlich nicht erwarten, dass wir jetzt schon mit einem bis in Einzelne ausgearbeiteten Programme vor Sie hintreten. Handelt es sich doch heute nur darum, den Grund zu legen zu einem Werke, dessen Früchte erst die Zukunft zeitigen kann. Dieser Zukunft aber dürfen wir vertrauensvoll entgegenblicken. […] dazu berechtigt uns insbesondere die stattliche Versammlung, die sich heute in der Aula des eidgenössischen Polytechnikums zusammengefunden hat.» (Ferdinand Rudio, «Über die Aufgaben und die Organisation internationaler mathematischer Kongresse», Zürich 1897)

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Das Leben nach Theresienstadt: Emma und Martha Einhorns Geschichte

Der Verband Schweizerischer Jüdischer Fürsorgen (VSJF) richtete 1948 das Altersheim «Les Berges du Léman» in Vevey ein. Dort wohnten Jüdinnen und Juden, die nach dem Zweiten Weltkrieg ein Bleiberecht in der Schweiz erhalten hatten – so auch die Schwestern Emma und Martha Einhorn. 1945 aus dem Ghetto Theresienstadt in die Schweiz gerettet, lebten sie bis an ihr Lebensende im jüdischen Altersheim.

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Erinnerungen an den Zürcher Tonhallekrawall vom 9. März 1871

In der Nacht vom 9. auf den 10. März 1871 protestierte eine wütende Menge von mehreren hundert Personen vor der Alten Tonhalle auf dem heutigen Sechseläutenplatz gegen eine Feier anlässlich des bevorstehenden deutschen Sieges im Deutsch-Französischen Krieg. Mitorganisiert wurde der Anlass von den beiden Polytechnikum-Professoren Gottfried Semper und Johannes Wislicenus. Der Ausbruch stürmischer Gewalt zwischen Anhängern der jungen französischen Republik und Deutschlandfreundlichen war Ausdruck der Folgen eines ungehemmten Nationalismus.

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Foto: Lisbeth Sachs, Kunsthalle an der zweiten Ausstellung für Frauenarbeit (SAFFA) in Zürich, 1958 (Foto: Erica Müller-Rieder, gta Archiv / ETH Zürich)

Architektonische Reimagination: Der Schweizer Pavillon an der Biennale von Venedig

In ihrem diesjährigen Beitrag für den Schweizer Pavillon an der Biennale von Venedig fragt das Architektinnen-Kollektiv Annexe: «Was wäre, wenn nicht Bruno Giacometti, sondern Lisbeth Sachs den Schweizer Pavillon entworfen hätte?». Die Überlagerung der bestehenden Pavillonarchitektur mit dem zeitgleich entstandenen Entwurf einer weiblichen Kollegin hinterfragt den Status quo und etabliert ein alternatives Narrativ.

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