Margarete von Üxküll-Gyllenband: Eine frühe Wissenschaftlerin zwischen der ETH und Niederländisch-Indien

Der Herbarbeleg der Pflanze Hevea brasiliensis, besser bekannt als Kautschukbaum, gelangte durch Margarete von Uexküll-Gyllenband, eine der ersten Botanikstudentinnen in Zürich, ins Botanische Museum der ETH.  Sie sammelte ihn während einer von ihrem Professor Carl Schröter und durch Schweizer Stipendien geförderten Forschungsreise nach Niederländisch-Indien, heute Indonesien. Doch wie kam es, dass eine Frau in den Anfängen des 20. Jahrhunderts aus dem damaligen Zarenreich Russland durch die Unterstützung von Schweizer Universitäten in eine niederländische Kolonie reisen konnte, um Forschung zu betreiben?

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Das Herbarium NGZH von Johannes Gessner

Johannes Gessner (1709-1790) war Arzt, Naturforscher und Mathematiker in Zürich und ist vor allem bekannt für seine umfangreichen Sammlungen und seine Faszination für die Vielfalt der Naturobjekte, seine Lehrtätigkeit am Collegium Carolinum im Grossmünster und sein weit gespanntes Korrespondentennetzwerk. Er war über 40 Jahre lang bis zu seinem Tod Präsident der von ihm im August 1746 gegründeten Physicalischen Societät (ab 1808: Naturforschende Gesellschaft in Zürich, NGZH).

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Expedition Fungarium – oder: warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Neue liegt so nah

Wie viele verschiedene Pilze gibt es auf der Erde? Pilzkundler vermuten, dass es mindestens zwei bis vier Millionen sein müssen, von denen wir aber nur etwa 135’000 Arten mit Namen kennen. Jeder wird sich fragen, wo denn all die neuen Arten sind.

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Collections in Context: Globale Vernetzungen auf Film

In Zürich lassen sich zahlreiche wissenschaftliche Sammlungen mit Objekten aus der ganzen Welt bestaunen. Sie gehen teils bis auf das 18. Jahrhundert zurück. Studierende der ETH Zürich haben deren Geschichte filmisch verarbeitet – und gewähren damit überraschende Einblicke in die wenig bekannten globalen und kolonialen Vernetzungen von Zürcher Wissenschaftlern.

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Attraktion mit Tradition: Das Kulturerbe der ETH Zürich

Zu den Attraktionen Zürichs zählte der offizielle Führer zur Schweizerischen Landessausstellung 1883 «Limmat-Athen beleuchtet im festlichen Glanze durch den Diamant» ganz selbstverständlich das Polytechnikum. Denn dem Polytechnikum, der damals in demselben Gebäude untergebrachten Universität und den höheren Schulen verdanke Zürich den Namen «Limmat-Athen».

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Ein Maschineningenieur und ein Medizinprofessor auf Pflanzenjagd

Die Vereinigten Herbarien der ETH und Universität Zürich hüten in ihren Sammlungen das botanische Lebenswerk von zwei grossen Pflanzenfreunden, dem SBB-Obermaschineningenieur Alfred Keller und dem Medizinprofessor Otto Naegeli. In ihrer raren Freizeit trugen die beiden Hobby-Botaniker über Jahrzehnte hinweg eine der umfangreichsten privaten Herbarsammlungen der Schweiz zusammen. Sie entstand

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