Carl Hartwich, der Peyote und die Assimilierung der indigenen Bevölkerung in Amerika

Photo by: Manuel Diaz from East Coast Camanchaca

Auf dem ETH Campus Hönggerberg befindet sich im HCI-Gebäude die Pharmakognostische Sammlung, deren Exponate aus dem Nachlass des ehemaligen Professors des Eidgenössischen Polytechnikums, Carl Gottfried Hartwich, stammen[1]. Hartwich, der 1851 in Tangermünde, Deutschland, geboren wurde, begann seine berufliche Karriere in der Apotheke seines Vaters, wo er seine Berufslehre als Apotheker absolvierte[2]. Danach studierte er in Berlin Botanik, Chemie und Pharmazie und übernahm die Apotheke seines Vaters. Diese verkaufte er 1891 und erhielt 1892 seine Professur am Eidgenössischen Polytechnikum.

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Duftende Chemie: Wie aus Walkotze und Drüsensekreten verführerische Parfums werden

Gerüche sind tägliche Begleiter, Kommunikationsmittel, Kulturträger. Sie wecken Erinnerungen und Emotionen. Doch wie hat man Pflanzen und Tieren einst ihre Düfte entlockt? Was machte den Geruch von Walen und manchen Paarhufern bis heute so populär und welche Rolle spielte dabei der Herr der (Kohlenstoff)ringe, besser bekannt als ETH-Nobelpreisträger Leopold Ruzicka? Antworten finden sich in der Chemischen und Pharmakognostischen Sammlung D-CHAB.

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Chemische Farbenpracht: A. J.-Trümpys Stoffmuster als Onlinekatalog

„Kleider machen Leute“ postulierte schon Gottfried Keller und Chemie hat bis heute massgeblichen Anteil daran. Adolf Jenny-Trümpys farbenprächtige Stoffmusterbücher aus dem 18.–20. Jahrhundert führen uns das lebhaft vor Augen. Erstmals zugänglich als Onlinekatalog geben die Bände Einblick in die hohe Kunst der Textilfärberei und berichten von raffinierten chemischen Verbindungen, wertvollem Kuhkot, nützlichen Insekten und Stoffdrucken, die der Schweiz einst die Welt bedeuteten.

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Attraktion mit Tradition: Das Kulturerbe der ETH Zürich

Zu den Attraktionen Zürichs zählte der offizielle Führer zur Schweizerischen Landessausstellung 1883 «Limmat-Athen beleuchtet im festlichen Glanze durch den Diamant» ganz selbstverständlich das Polytechnikum. Denn dem Polytechnikum, der damals in demselben Gebäude untergebrachten Universität und den höheren Schulen verdanke Zürich den Namen «Limmat-Athen».

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