Das Fräulein Doktor Privatdozent – Laura Hezner, die erste Habilitandin der ETH

Im historischen Schulratsarchiv, den Geschäftsunterlagen des ETH Leitungsgremiums aus vergangener Zeit, schlummert eine besondere Kostbarkeit: Das einzige handschriftliche Original aus der Feder von Laura Hezner.

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Von der ETH auf die Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs. Teil I: Die Studenten

Die Schweiz ist keine Insel, weder heute noch vor 100 Jahren. Als im Sommer 1914 in Europa der Krieg ausbrach, der als Erster Weltkrieg in die Geschichte eingehen würde, war davon auch die ETH Zürich betroffen. Über 180 ausländische Studenten unterbrachen ihr Studium, um in den Streitkräften ihrer Heimatländer Kriegsdienst zu leisten.

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Urlaubsgesuch am Vorabend der deutschen Kriegserklärung 1914

Hierdurch erlaube ich mir, um Urlaub für das Wintersemester 1914/15 zu bitten. Ich gedenke auf Aufforderung von Herrn Geheimrat Haber, dem Leiter des Kaiser Wilhelm Instituts für physikalische Chemie und Elektrochemie in Dahlem b. Berlin, als wissenschaftlicher Gast in seinem Institut zu arbeiten.

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Sternschnuppe mit Dampfdruck – Die Habilitation von Otto Stern an der ETH Zürich

Albert Einstein sass seit einem Jahr vereinsamt auf seinem Physiklehrstuhl an der Deutschen Universität in Prag, wo er sich mit niemandem über die ihn interessierenden Themen austauschen konnte. Da kam ihm gelegen, dass der frisch doktorierte physikalische Chemiker Otto Stern aus Breslau sich bei ihm weiterbilden wollte.

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Giovanni Aldini, Essai théorique et expérimental sur le Galvanisme (Paris, 1804)

Dieser mittlerweile sehr seltene zweibändige Druck wurde vom Neffen des italienischen Physiologen Luigi Galvani, dem Physiker Giovanni Aldini (1762-1834) verfasst. Wie bereits Galvani untersuchte Aldini die Funktion elektrischer Ströme im Körper. Während Galvani dies mit Froschschenkeln tat,

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Francesco Lana Terzi: La Nave volante (Brescia, 1748)

Der Jesuit Francesco Lana Terzi lebte von 1631-1687 in Italien und gilt als Begründer der aerostatischen Revolution. Zwischen 1652 und 1654 war er als Assistent von Athanasius Kircher am Collegio Romano tätig. Neben seiner Arbeit als Naturphilosoph beschäftigte er sich auch mit Alchemie und war

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„haleluia!“ – Albert Einsteins Jubelschrei vom 2. Februar 1912

Sicherlich war der Jubelschrei Ausdruck der Freude Albert Einsteins über die Rückkehr an die Alma Mater. Am Eidgenössischen Polytechnikum (heute ETH Zürich) hatte er 1896 bis 1900 Mathematik und Physik studiert und mit dem Fachlehrerdiplom abgeschlossen. Die Vermutung liegt allerdings nahe,

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August Wilhelm Zachariae: Die Elemente der Luftschwimmkunst (Wittenberg, 1807)

August Wilhelm Zachariae (1769-1823) war ein deutscher Aviatiker der ersten Stunde, der heute eher etwas in Vergessenheit geraten ist. Wie der Titel seines Büchleins andeutet, ging Zachariae davon aus, dass Fluggeräte schwingende Flügel haben sollten, um sich in der Luft fortbewegen zu können.

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