Zuweilen ist es nicht nur von Vorteil, die Erstausgabe eines wichtigen Werkes zu besitzen: Während die zweite und letzte Ausgabe von 1606 mit dem leicht abgeänderten Titel Alchymia reich illustriert ist, präsentiert sich die extrem seltene Alchemia von 1597 als ein nüchternes Textbuch ohne Abbildungen.
Chemie und Pharmazie
Stoff für einen Kriminalroman: Heinrich Khunraths Amphitheatrum Sapientiae Aeternae (Hanau, 1609)
Es liegt in der Natur der alchemistischen Schriften, dass sie schwer zugänglich und verständlich sind. Noch dazu haben solche Drucke oftmals eine obskure Editionsgeschichte. In besonderem Mass trifft dies auf Heinrich Kunraths Amphitheatrum Sapientiae Aeternae zu. Wie Umberto
Sturm im Reagenzglas um das Element Frau: Die erste Assistentin am Eidgenössischen Polytechnikum
Am 7. Februar jährt sich zum 40. Mal die Einführung des Frauenstimmrechts in der Schweiz, Grundlage und Meilenstein auf dem Weg zur Gleichstellung der Geschlechter auch in Bildung und Beruf.
Nicolas Flamel: Das Buch der hieroglyphischen Figuren ([S.l.], 1680)
Der sagenumwobene Pariser Alchemist Nicolas Flamel (wahrscheinlich 1330 -1413 oder 1418) war ein erfolgreicher französischer Schreiber, Schriftsteller, Handschriften- und möglicherweise Immobilienhändler.
PD Dr. Johann Barbieri am Photographischen Institut der ETH Zürich
Im Wintersemester 1869 wurde an der Eidgenössischen Polytechnischen Schule in Zürich erstmals Fotografie an der Freifächerabteilung unterrichtet. Der erste Dozent PD Dr. Karl Tuchschmid (1847-1883) hielt Vorlesungen zur Fotochemie und bot fotografische Praktika an (1869-1872).