Im vergangenen Herbst gelangte ein aussergewöhnliches und spektakuläres Dokument in den Rara-Bestand der ETH-Bibliothek: «Observations on the theory and practice of Landscape Gardening, including some remarks on Grecian and Gothic Architecture» von Humphry Repton.
Martin Bosshard
«Honeymoon» in den Schweizer Alpen
Beim Anblick der Lithographien des Bandes «The peaks and valleys of the alps» nach den prächtig kolorierten Zeichnungen des englischen Landschaftsmaler Elijah Walton (1832-1880), beschleicht einen ein überwältigendes Gefühl einer fast schon göttlichen Erhabenheit.
„Science meets art“
Im Jahr 1904 brachte der deutsche Zoologe Ernst Haeckel ein Werk heraus, welches die Kunst der folgenden Jahre des 20. Jahrhunderts stark beeinflussen sollte.
Vom Ausbruch des „Krakatau“ zu Munchs „der Schrei“ – das Phänomen der Dämmerungserscheinung
Am 27. August 1883 vernichtete sich der Vulkan Krakatau, Teil des gleichnamigen Inselarchipels in einer gewaltigen Explosion selbst. Der Knall der Detonation soll noch in Tausenden Kilometern Entfernung zu hören gewesen sein und Druckwellen liefen mehrere Male um den gesamten Erdball.
Über den Aberglauben aller Völker der Welt…
Das französische Werk aus dem Jahr 1783 ist Teil eines vierbändigen Oeuvres über religiöse Bräuche verschiedenster Völker aus der Sicht der damaligen Welt. Es besticht durch ausserordentlich kunstvolle und anschauliche Kupferstiche des französischen Buchillustrators Bernard Picart (1673-1733).
Encyclopédie – eine Schule des skeptischen Denkens
Die ersten Bände von Diderots Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers erschienen im Jahr 1751 und trafen, wie später das gesamte Werk, auf ein immenses Interesse.
Aus der Welt der Optik: Francesco Bianchini und seine Beobachtungen auf der Venus mittels Riesenteleskop
Als Riesenteleskope wurden im 17. und 18. Jahrhundert astronomische Fernrohre mit enorm grossen Dimensionen bezeichnet. Die Grösse bezog sich sowohl auf die Länge des Teleskops als auch auf die Öffnung des Objektivs.
Aus der Geschichte der Dampfmaschine
Früher benutzte man zum Ziehen und Stossen der Wagen Pferde und sogar die Menschen selbst. Bereits in der Antike wurde beobachtet, dass der Deckel eines Kochgefässes bei Erhitzung des Inhalts vom dabei entstehenden Wasserdampf angehoben wird. So war es nur eine Frage der Zeit, bis sich Gelehrte des Altertums mit diesem Phänomen beschäftigten. Erste diesbezügliche Experimente wurden etwa im ersten Jahrhundert nach unserer Zeitrechnung durchgeführt.
„Seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben“ – das Frobenische Druckersignet
Sie fungierten als eine Art Urhebernachweis und sollten die Druckschriften gegen den unrechtmässigen Nachdruck durch Dritte schützen: Die Druckermarken oder auch Druckersignete genannt. Diese wurden von den ersten Verlegern von Druckerzeugnissen den Büchern beigefügt, um deren Herkunft eindeutig zu kennzeichnen.
130 Jahre Brooklyn Bridge – Geschichte eines Meisterwerks
Als die Brooklyn Bridge in New York im Jahr 1883 fertiggestellt wird, ist sie die längste Hängebrücke der Welt und gilt als achtes Weltwunder. Ausserdem wird sie zum Symbol für den „American Way of Life“. Ihr Erbauer, Johann August Roebling setzt auf revolutionäre Techniken.