Featured Image Camillo Sitte Der Städte Bau Nach Seinen Künstlerischen Grundsätzen

Stadtplanung im 19. Jahrhundert: ‘Der Städte-Bau nach seinen künstlerischen Grundsätzen’ von Camillo Sitte

Der Wiener Architekt Camillo Sitte (17.04.1843-16.11.1903) veröffentlichte 1889 das Werk Der Städte-Bau nach seinen künstlerischen Grundsätzen : ein Beitrag zur Lösung modernster Fragen der Architektur und monumentalen Plastik unter besonderer Beziehung auf Wien, das zu einem Grundlagenwerk für Städtebau wurde. Er erlangte internationale Anerkennung und sein Werk wurde in weitere Sprachen übersetzt (Trüby 2024, S. 162).

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Zwei Sonnenflecken, gezeichnet in Tusche. Die Unterschrift lautet "Sonnenflecken am 27. IX 76. [astronomisches Symbol der Sonne] Vorm. 10h30m. M. Z. Zür."

Die Sonnenfleckenzeichnungen von Alfred Wolfer

Ein Sonnensturm fegte im Mai 2024 über die Erde und liess sogar in unseren Breitengraden Polarlichter aufleuchten. Grund dafür ist die erhöhte Sonnenaktivität, die in einem Zyklus von 11 Jahren steigt und fällt und im Jahr 2025 ihren Höhepunkt erreichen soll. Dieser Zyklus, Phänomene auf … Weiterlesen …

Featured Image Treppenhaus Hil

Die Noppe im HIL – Eine kleine Materialgeschichte

In den frühen 1970er-Jahren konzipierten Max Ziegler und Eric Lanter das sogenannte Lehrgebäude für das Bauwesen (HIL) auf dem Campus Hönggerberg der ETH Zürich. Für die Bodenbeläge der stark frequentierten Bereiche wie Foyer, Treppenhäuser und Gänge zu den Hörsälen wählten sie einen schwarzen Kautschukbodenbelag mit Noppenstruktur.

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Beitragsbild

Innenkolonisation im Wägital

Zwischen 1921 und 1924 wurde im ausserschwyzerischen Wägital ein Stausee aufgestaut. Eine 111 Meter hohe Gewichtsstaumauer hält seither das Wasser im Talkessel zurück und ermöglicht die Produktion elektrischen Stroms für die Stadt Zürich. Unter anderem arbeitete der Ingenieur Hans Roth (1882-1972), ein Absolvent der Bauingenieurschule am Polytechnikum zwischen 1900 und 1904, Wasserhaushaltspläne für das bevorstehende Kraftwerk im Wägital aus.

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Tanger, Le Courrier du Désert

Zum internationalen Jahr des Kamels

Das Jahr 2024 wurde von den Vereinten Nationen zum «Internationalen Jahr des Kamels» erklärt. Begründet wird dies damit, dass Kamele die Lebensgrundlage für Millionen von Menschen in über 90 Ländern bilden. Deshalb soll auch in diesem Blogbeitrag auf die Bedeutung der Kamele eingegangen werden. Genauer gesagt auf eine Studie von Markus Rudolf Bachmann, Professor für Milchwirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit an der ETH Zürich, in Zusammenarbeit mit W. Schulthess, Professor am Departement of Food Technology and Nutrition der Universität Nairobi, Kenia.

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Bibliothek Erdwissenschaften

Ein neues Zuhause: Was nach der Übernahme mit den Karten der Bibliothek Erdwissenschaften geschieht

Am 1. Mai musste die Bibliothek Erdwissenschaften ihre Türen schliessen und ihr Bestand in jenen der Hauptbibliothek integriert werden. Dadurch kamen über 3’000 Karten in die Kartensammlung. Diese werden allerdings nicht nur umsigniert, sondern je nach Erscheinungsjahr bereinigt, digitalisiert und georeferenziert.

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30100445 Maximum Feature

Blutregen und Passatstürme

In den vergangenen Jahren gab es im Frühjahr vermehrt rekordverdächtige frühsommerliche Temperaturen, welche mit einem eigenartigen und faszinierenden Wetterphänomen im Zusammenhang stehen: Dem Transport von kleinen Wüstenpartikeln aus der Sahara…

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Titelbild

Frauen und der Himalaya

An den Himalaya-Expeditionen der Schweizerischen Stiftung für Alpine Forschung (SSAF) waren nicht nur Männer, sondern auch Frauen beteiligt. Das historische Stiftungsarchiv der SSAF, das sich im Hochschularchiv der ETH Zürich befindet, kann diese Geschichten in Texten und Bildern wieder aufleben lassen.

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